TakeOff 48h Filmchallenge 2026

Ja, alle guten Dinge sind bekanntlich drei! Das Ergebnis: DREIKLANG (das wird auch das letzte Mal gewesen sein, ab nächstem Jahr wird das Wort „Klang“ mit Sicherheit nicht mehr im Titel vorkommen!) Die Trilogie ist mit Ansage beendet!

Dieses Jahr lief einiges anders: am Freitagabend (27.03.26) hat sich die diesjährige Produktionsleitung (Andreas, Henrik und Cora) plus zwei weitere Teammitglieder in Rostock zum Netzwerktreffen in der Frieda 23 getroffen. Anstatt wie in den vergangenen Jahren das Thema durch die Veranstalter zu erfahren, durften wir als Teilnehmer, in Gruppen zusammengewürfelt, eigene Vorschläge anbringen. Diese wurden dann vor versammelter Mannschaft gepitcht und gemeinsam abgestimmt.

Thema: Murphy’s Law

Drei Filmelemente: Kopfbedeckung – Lüge – Widerspruch

Der Samstag ging dann früh los mit der Autofahrt zur Insel Poel. Das erste Motiv wartete schon: ein edles Bad, welches die erfahrenen Teammitglieder des Licht-und Kameradepartments in kurzer Zeit cool gedresst und geleuchtet haben. Währenddessen fanden nebenan das Schauspielbriefing und die Maske statt. Dann fiel auch schon mit ein paar Minuten Verspätung die erste Klappe.

Nach dieser ersten Szene ging es, nach einem schnellen Abbau, zur Base für ein stärkendes Mittagessen, was sehr liebevoll für das Team vorbereitet wurde. Jetzt waren wir auch erstmals komplett und die Stimmung der bunten Gruppe am Esstisch war direkt harmonisch und auf einer Wellenlänge. Während es draußen regnete, bereiteten wir uns mit Kostümfittings und Bildbesprechung trotzdem auf den bevorstehenden Außendreh vor. Schließlich fuhr die Kolonne während einer Regenpause zur Bushaltestelle um die Ecke, wo der Hauptteil des späteren Filmes entstehen sollte. Das Zusammenspiel der verschiedenen Teammitglieder funktionierte während der Dreharbeiten problemlos und an reichlich Spaß wurde trotz dem Zeitdruck und des Wetters nicht gespart.

Nachdem wir alle Bilder dort abgedreht hatten (mit kurzer unfreiwilliger Regenpause) erstrahlte über uns der Himmel violett, gelb und rosa: eine Sonnenuntergangsstimmung wie im Bilderbuch. Spontan entschlossen wir uns, eine Szene, die für den späteren Abend geplant war, in diesem magischen Moment am Strand in der Nähe zu drehen. Also hetzten wir los und kämpften gegen das immer schneller verschwindende Licht am Himmel. Die Bilder waren es definitiv wert!

Danach ging es nach Wismar, um dort die letzten Szenen in und vor einem Späti zu drehen. Wir hatten uns in den Kopf gesetzt, eine der Szenen als Plansequenz zu drehen, was besondere Aufmerksamkeit bei allen Gewerken erforderte. Alles musste innerhalb eines Takes klappen! Schließlich fiel die letzte Klappe um 22Uhr und alle waren geschafft und müde aber positiv vom guten Timing überrascht. Gemeinsam wurde die Technik weggebracht und noch lange über den Tag geredet.

Die Postproduktion am Sonntag verlief reibungslos und die komplette Produktionsleitung hat sich nach Abschluss angesehen und war sich einig, dass dieser Film etwas besonderes geworden und qualitativ mehr als zufriedenstellend war. Jetzt wird der Premiere beim FiSH Filmfestival Ende April entgegengefiebert!!!

Das Hafenkante Team wünscht euch allen schöne Ostern und erholsame Feiertage! Man sieht sich!